Innenleben/Lüfterkonzept

Laufwerke lassen sich bei dem Xigmatek Midgard bequem und schraubenlos montieren. Die Halter sind robust, rasten gut ein und geben den Laufwerken einen festen guten Halt.
Ein minimales Manko ist aber, dass das System keine 5,25 -> 3,5“-Adapter, Festplattenkühler oder die meisten Multi-Funktions-Frontblenden schraubenlos fixiert. Hierbei muss man auf die guten alten Schrauben zurückgreifen.
Sehr gut gefallen uns die Festplattenschlitten. Sie sind robust und rasten hervorragend ein. Hierbei sind ebenfalls Entkoppler eingebaut um die Schwingungen der HDD nicht weiter zu übertragen.
Diese schraublosen Elemente sind bis dahin sehr gut geraten, was man von den nächsten leider nicht sagen kann. Die Schnappverschlüsse der Slotbleche sind nahezu nicht zu gebrauchen. Sie springen beim arretieren aus den Verankerungen und selbst wenn man nur ein Slotblech fixieren möchte hat dieses sehr viel Spiel. Eine moderne Grafikkarte damit festzuschnallen ist leider ein Ding der Unmöglichkeit. Wir haben alle Verschlüsse entfernt und durch Schrauben ersetzt.

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In dem Gehäuse ist Platz für insgesamt fünf 12cm Lüfter. Einer befindet sich unten an der Vorderseite. Zwei Stück lassen sich im hinteren Teil der Oberseite montieren und einer befindet sich oben an der Rückseite. Ein weiterer Lüfter lässt sich an der Bodenplatte montieren. Für den Test haben wir neben den beiden mitgelieferten Lüftern, noch einen zusätzlichen Xigmatek-Lüfter eingebaut um das Konzept besser auszunutzen.
Man kann bei diesem Gehäuse also einen Luftstrom von vorne unten nach hinten oben erzeugen, was ein durchweg gutes Lüfterkonzept ergibt, da ja bekanntlich warme Luft nach oben strömt.
Außerdem sind in den Seitenteilen noch Gitter auf Höhe des Prozessors und etwa auf Höhe der PCI-E-Steckplätze, wo man bei Bedarf noch weitere Lüfter (8 bis 14cm) einbauen könnte, was unserer Meinung allerdings kaum notwendig ist.
Wäre die obere Gehäuseabdeckung nur etwa einen halben Zentimeter höher entworfen, hätte man die beiden Lüfter zwischen Gehäuse und Meshblende bauen können, was noch zu einem zusätzlichen Einbaukomfort geführt hätte. Dies nur als kleine Anmerkung für den Hersteller ;-)

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