CeBIT 2010: unsere letzten Eindrücke

Artikelbild

Corsair

Der Speicherhersteller hatte bereits zum Beginn der Woche die Presse mit einigen Mitteilungen beglückt, wodurch die „neu“ vorgestellten Produkte fast immer schon bekannt waren. Dennoch hilft ein Rundgang dem allgemeinen Verständnis und lässt zudem Freiraum für mögliche Fragen. Im Bereich der SSDs wird es im April einen Ableger des SandForce Controllers geben. Aber die Produkte der P-Serie und die Indilinx bleiben zunächst weiterhin bestehen. Auch Jmicron wird in naher Zukunft ebenfalls wieder mit einem eigenen Chip gegen die erstarkte Konkurrenz antreten. Doch obwohl die Auswahl größer wird, werden sich wohl die Preise noch eine Weile auf einem ähnlich hohem Niveau halten. Auch der Geschwindigkeitsaspekt dürfte sich in naher Zukunft weiter egalisieren. Alle Unterbauten bieten eine vergleichbare Leistung, außerdem merken die meisten Anwender die erhöhte Performance nur in Einzelfällen. In anderen Bereichen sieht die Situation wohl ähnlich aus: USB3 ist zwar tatsächlich schneller aber eine echte Marktdurchdringung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier wird Corsair wohl zunächst eine beobachtende Stellung einnehmen und zu geeigneter Zeit etwaige Speichersticks präsentieren. Zudem wurde erst zur CeBIT die GTR -Serie als oberste und noch „fast“ bezahlbare Alternative präsentiert. Aufgrund des verwendeten Quadchannel-Controllers sind aber die Abmessungen deutlich angewachsen. Prestigeobjekte bleiben nach wie vor Speicherriegel und bei diesen erreicht man mittels aufwändiger Selektion ja bereits 2400Mhz.

Corsair Voyager vs. Voyager GT
Corsair Voyager GTR vs. Voyager GT
Corsair SSD

Das breitere Produktsortiment hat sich vor allem im schwierigen letzten Jahr sehr bezahlt gemacht, wodurch nicht nur die Netzteile und Gehäusefront weiter überarbeitet wurde, sondern auch das Kühlungssegment aufgestockt wird. Dennoch bleibt abzuwarten, wie die Luftkühler von der breiten Maße akzeptiert werden. Man hat sie aber im Sortiment!