Auswertung/Fazit

Geschwindigkeiten

Auch die Geschwindigkeiten bei diversen Startvorgängen änderten sich nur marginal. Gefühlt waren es meist deutlich mehr. Beim Benutzen fühlte es sich einfach immer geschmeidiger an.

Verarbeitung

Wie bei allen anderen Berichten könnten auch wir uns über die, zumindest teilweise, schlechte Verarbeitung der Tastatur beklagen. Das Markenzeichen der e³ PC Serie, die schräge Leertaste, weißt auch unser Gerät auf. Dennoch stört diese bei der Verwendung überhaupt nicht und ist daher eher ein ästhetischer Aspekt. Da der Kleine im Grunde überall mit hingenommen werden kann, ist er auch relativ anfällig für den einen oder anderen Sturz. Zumindest in unserer Nutzungsdauer von etwa 4 Monaten musste er einen „Freiflug“ von einer Höhe von etwa 70cm auf den Fußboden verkraften: Nach dem Aufklappen und einer längeren Schrecksekunde konnte an der Stelle weiter gearbeitet werden, an welcher er sich verabschiedet hat. Nach ausgiebiger Begutachtung des Gehäuses konnten wir keinen nennenswerten Kratzer oder sonstiges vermelden.

Handhabe

Durch die nach wie vor beeindruckenden Abmessungen von gerade einmal 225 x 165 x 35 Millimetern passte er bei uns tatsächlich in jede Handtasche. Auch in einem völlig überladenen Rucksack fand sich immer noch eine Lücke für den Wegbegleiter. Mehr als einmal zuckte der Gedanke: „Ein größeres Gerät würde gar nicht passen“ durch den Kopf. Und wenn man denkt, den e³ kennt ja wohl nun jeder, musste man quasi wöchentlich feststellen, dass dem nicht so ist. Die einen oder anderen Testrunden haben somit auch unbedarften Anwender gedreht. Auch hier hieß das Fazit fast immer, die Tastatur ist aber sehr klein.
Dennoch haben sich die Nachfolgemodelle ja auch genau diesem Missstand angenommen. Die Tastaturen wurden zumeist genauso vergrößert, wie auch das Touchpad und die Bildschirmdiagonale. Und solange sich dies in Grenzen hält und er nach wie vor in den so eben erwähnten vollgepackten Rucksack passt, ist diese Entwicklung auch durchaus zu begrüßen. Jedoch kann man sich an die beiden ersten Dinge definitiv gewöhnen. Auch für größere Männerhände ist dies auf jeden Fall möglich. Übung macht auch hier den Meister. ;)

Asus Eee PC 4G: zugeklappt
Asus Eee PC 4G: aufgeklappt
Asus Eee PC 4G: Tastatur
Asus Eee PC 4G: Tastatur II
Asus Eee PC 4G: Touchpad
Asus Eee PC 4G: Detail

Zum reinen Schreiben, wofür wir den Süßen auch zum größten Teil benutzen, ist er ausgezeichnet geeignet, dafür genügt auch die Bildschirmdiagonale von 7“. Beim Internetsurfen muss man dagegen schon wesentlich mehr Abstriche machen. Auf fast jeder Homepage muss auch horizontal gescrollt werden, was das Surfen meist zu einer Fummelangelegenheit ausarten lässt. Das Anschauen von Filmen oder wenn es funktioniert auch des TV-Programms ist für eine Person gemütlich möglich. Zum Glück kann man auch mit dem vorab installierten Xandros ein externes Display mit 1024x768 Pixeln ansteuern, was das Surfen extrem erleichtert.

Fazit:

Natürlich kann man kein objektives Fazit ziehen. Wie bereits anfänglich erwähnt, entweder man liebt den Kleinen oder man hasst Ihn. Ich/Wir lieben Ihn. Endlich können Testberichte auch so richtig unterwegs, in der Bahn oder im Café geschrieben werden ohne das man sich zu Tode schleppt. Der Startschuss für eine neue Geräteklasse wurde gemacht und der Vorreiter hat es immer schwer oder eben einfach, dies kommt auf den Blickwinkel an. Die wichtigsten positiven, aber auch negativen Bereiche wurden beleuchtet. Diverse Aufrüstoptionen stehen zur Verfügung, obwohl jeder wohl schmerzlich den internen MiniPCI Anschluss vermissen lässt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Nachfolger auch an solchen Punkten ansetzen werden. Der Eee PC 901 ist in diesem Fall ja bereits einen ganz guten Weg gegangen... .