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Testberichte

Autor: S.B. (ehemaliger Mitarbeiter)

100 mm und 300 mm Kaltlichtkathoden

veröffentlicht am: 05.05.2005


Ausstattung:

Die Kaltlichtkathode aus dem Hause Eska-Technik ist im Gegenteil zu den meisten anderen Röhren einfach zu montieren. Dies ermöglichen 2 kleine Würfel, die sich jeweils an den Enden der Röhren befinden. Auf diesen Cubes wurde schon seitens des Herstellers ein doppelseitiges Klebepad befestigt und somit wird eine andere Befestigungsart unnötig, wodurch ungewollte Beschädigungen vermieden werden.



Die Kathode ist von einem dünnen Glasrohr umgeben, welches den Kern schützen soll. Da das Rohr sehr dünn ist und somit recht zerbrechlich sollte man besonders vorsichtig mit den Kathoden umgehen. Des Weiteren ist das Stromkabel sehr schlecht montiert, da es weder am Gehäuse, sondern nur direkt an der Kathode befestigt ist. Schon bei leichter Drehung, kann das Innere (Kern) brechen und somit ist auch die Kaltlichtkathode kaputt.

Für den Betrieb der Röhre benötigt man noch ein Vorschaltgerät (Inverter: VS100-S), welches man auch bei Eska-Technik für einen Preis von 7,95 Euro bestellen kann. Dieser ist komplett in einem Metallgehäuse untergebracht, welches aber keine Ströme nach außen abgibt. Somit kann man ihn ohne Problem auf den Boden des Towers legen oder an einer anderen Stelle befestigen. Der Inverter wird komplett mit einem Verbindungskabel zu einem Molex-Stecker und einem Schalter geliefert, welcher aber nur an einem sehr kurzen Kabel hängt.



Leistung:

Die Leistung beider Kathoden hat uns stark beeindruckt, denn sie sind in der unteren Preisklasse erhältlich und haben eine starke Ausstrahlung. Zu Testzwecken haben wir die 100mm und die 300mm Kathode in einen Chieftec CS2001 Bigtower, jeweils an identische Stellen, eingebaut. Dank der deutschen Anleitung, war der Einbau kein großes Problem und wir konnten die Leuchtkraft begutachten. Dabei stellten wir fest, dass sich die Kleine (100mm) bezüglich der dieser nicht von der Großen (300mm) unterscheidet. Die 100mm ist ideal zum Ausleuchten schwer erreichbarer Stellen, durch ihr geringe Größe. Man könnte beide ideal ausnutzen und somit gute Effekte erreichen. Beide konnten den Tower im unteren Teil ausreichend ausleuchten, aber für eine komplette Beleuchtung des Gehäuses werden mindestens zwei Röhren benötigt. Genauso wie wir über die Leuchtkraft erstaunt waren, hat uns auch die Temperatur beeindruckt. Wir haben beide Kaltlichtkathoden 6 Stunden in Betrieb gehabt und dabei stieg die Temperatur nur minimal an.



Das erstaunliche ist, dass selbst am Tag das Case, auch wenn die Sonne in den Tower scheint, noch gut ausgeleuchtet wird. Außerdem gab es in der Farbe keinerlei Abweichungen, denn sie strahlt zu jeder Zeit ein kräftiges blau aus.

  

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