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Testberichte
Autor: Marvin Frommhold |
ConRoeXFire-eSATA2 |
veröffentlicht am: 08.11.2007 |
Eigenschaften:
Das Board selbst ist 22,5cm breit und 31cm hoch. Durch die geringe Breite sollte es sich problemlos in Gehäuse einsetzen/raus nehmen lassen, ohne beispielsweise eventuell überstehenden Laufwerke entfernen zu müssen. Das Backpanel besitzt die üblichen Anschlussmöglichkeiten. So sind neben den beiden PS2-Anschlüssen für Tastatur und Maus auch ein Parallel- (Bsp. ältere Drucker) und ein Com-Port (Bsp. Modem) vorhanden. Des Weiteren sind zwei eSATA-Buchsen, LAN und zwei USB-Anschlüsse vorhanden. Wem das nicht genügt, kann über die mitgelieferte Blende noch zwei USB- und einen FireWire-Port hinzufügen. Zu guter letzt sind noch insgesamt sechs Klinke-Buchsen vorhanden, vier Ausgänge für bis zu insgesamt acht Lautsprecher, ein Line-In und eine Mikrofoneingang. Zu den eSATA-Anschlüssen wäre noch zu erwähnen, dass man diese mit einem Kabel mit den SATA-Anschlüssen auf dem Board verbinden muss. Es sind quasi nur nach außen gelegte SATA-Buchsen. Wer also eSATA nutzt, dem geht auch ein Anschluss, von vieren, im „inneren“ verloren.
Über das BIOS sind alle Optionen und Einstellungen, die das ConroeXFire zu Verfügung stellt, erreichbar. Neben den üblichen Optionen, wie Laufwerkseinstellungen, De- und Aktivierung von Onboard-Features, Powermanagment usw., sind auch einige Menüs vorhanden, um noch mehr Performance aus seiner Hardware herauszuholen. So lassen sich die einzelnen Timings der Speicherriegel ändern und die CPU in 1MHz-Schritten über den FSB übertakten. Leider gibt es keine Möglichkeit den Multiplikator zu verstellen, was bei einer Erhöhung des Front-Side-Buses zwangsweise auch eine Steigerung der Taktfrequenz des Prozessors nach sich zieht.
Auf der mitgelieferten CD befinden sich alle benötigten Treiber für Windows 2000/XP und auch schon Vista. Des Weiteren ist noch jede Menge Zusatzsoftware darauf zu finden. Unter anderem auch eine Videoanleitung zur Prozessorinstallation.
Beim Einrichten des Onboard-Sounds gab es zunächst ein Hindernis. Zumindest ist dies bei uns aufgetreten. Hat man die Online-Update-Funktion von Windows aktiv, sollte es eigentlich nicht dazu kommen. Aber es soll ja noch Menschen geben, die Windows nicht einfach alles automatisch machen lassen. ;) Versucht man den Treiber zu installieren kommt eine Fehlermeldung, dass zuerst der Microsoft Bus Treiber geladen werden soll. In der Anleitung und im Manual auf der CD findet man zu diesem Problem leider keinerlei Information. Wir haben dann herausgefunden, dass man zunächst einen Patch installieren muss, der auch, zwar etwas versteckt, auf der CD zu finden ist. Nachdem der Patch ausgeführt wurde, mussten wir noch im Gerätemanager ein PCI-Gerät, bei dem der Treiber nicht korrekt eingerichtet werden konnte, neu initialisieren. Danach ließ sich der Soundtreiber ohne Schwierigkeiten installieren. Zum Sound wäre noch erwähnenswert, dass Stereo-Quellen sofort ohne zutun auf alle angeschlossen Boxen geleitet werden.
Zur Unterstützung der Crossfire-Technologie von AMD/ATI muss noch kurz erwähnt werden, dass durch die Verwendung eines AGI-Slots für die zweite Grafikkarte leider nur PCI-Express 4fach zur Verfügung steht, was einen Flaschenhals darstellt und somit nicht die volle Leistung, welche durch den Verbund zweier Grafikkarten ensteht, entfalten kann.
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