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Testberichte
Autor: René Schröter |
Mushkin XP2-8500 |
veröffentlicht am: 17.06.2007 |
Dies aber war nur eine erste Standortbestimmung, denn es handelt sich ja um 1066er Speicher, also mussten sie sich auch unter dem Standardtakt beweisen. Diese Disziplin hat der Mushkin Speicher unter sehr konservativen, per default eingestellten, Schaltzeiten und mit den bestmöglichen von 5-3-3-3 absolviert. Weiterhin alles unter Standardspannung!
Alle Benchmarks sprangen auf die Veränderung an und so konnten wir eine Packzeit-Verringerung von 155 auf 150 Sekunden feststellen.
Tabelle 1066Mhz unter default und best SPD
| Mainboard: Foxconn N68S7AA | | Arbeitsspeicher | Everest 2.20 | SiSoft Sandra | 7-Zip | Pi | | Lesen | Schreiben | Latenz | Gesamt | Packen | Entpacken | 1 Mio | | 1066Mhz (5-7-7-24) | 6132 MB/s | 2336 MB/s | 86,7 MB/s | 4878 MB/s s | 155 s | 77 s | 94 s | | 1066Mhz (5-3-3-3) | 6154 MB/s | 2334 MB/s | 84,3 MB/s | 4955 MB/s s | 150 s | 77 s | 94 s |
Da es bei unserer Testplattform um einen NVIDIA 680i Chipsatz handelte, konnten wir den FSB komplett unabhängig vom RAM-Takt einstellen, wodurch wir die maximal erreichbaren Mhz des Mushkin Speichers ausloten konnten, ohne dass uns eine CPU Begrenzung dazwischenfunkt. Der Durchschnitt bei den verwendeten Micron Chips liegt bei etwa 570Mhz, aber es wurden auch schon 600 erreicht. Wir erreichten gute – aber eben nicht überragende – DDR2-1122Mhz (561Mhz) bei 5-5-5-15 er Latenzen und 2,416Volt.
Dies bedeutet, aber im Grunde auch nur, (auch) die besten Chips können Rekorde aufstellen, müssen aber nicht! Es kommt vielmehr auf die komplette PC-Konstellation an. Von den Testergebnissen erzielten wir (aber) mit „nur“ 560Mhz die besten Ergebnisse, was uns zeigt: wir waren mit dem Takt wirklich am Ende! Andere Tuningmöglichkeiten haben wir bereits im vorangegangenen Abschnitt angesprochen. Wie erwartet, hat zwar SiSoft im Bandbreiten-Bereich stark zugelegt, etwa 100 Punkte im Vergleich zum Standardtakt, aber aufgrund der schlechteren Latenzen vollrichtete 7-zip seine Arbeit geringfügig schlechter.
| Mainboard: Foxconn N68S7AA | | Arbeitsspeicher | Everest 2.20 | SiSoft Sandra | 7-Zip | Pi | | Lesen | Schreiben | Latenz | Gesamt | Packen | Entpacken | 1 Mio | | 1120Mhz (5-5-5-12) | 6131 MB/s | 2331 MB/s | 84,8 MB/s | 5047 MB/s | 152 s | 77 s | 94 s | | 1122Mhz (5-5-5-15) | 6131 MB/s | 2329 MB/s | 85,0 MB/s | 5008 MB/s | 152 s | 77 s | 94 s | | 1066Mhz (5-3-3-3) | 6154 MB/s | 2334 MB/s | 84,3 MB/s | 4955 MB/s | 150 s | 77 s | 94 s |
Fazit:
Megaherz ist nicht immer alles, aufs Gesamtkonzept kommt es an. Zunächst die maximal erreichbaren Speichergeschwindigkeiten ermitteln. Anschließend den FSB so hoch wie möglich tunen und danach einen guten Kompromiss aus beiden Werten bilden. Manchmal muss man nur ein paar Schritte im Takt zurückgehen und kann schon die Latenzen verkürzen, was wiederum in der Praxis von Vorteil sein kann.
Mit der XP2-8500er Serie hat Mushkin ein gutes Arbeitsspeicher Kit herausgebracht, das Aktuell für etwa 140€ zu erwerben ist. Wenn der Unterschied zu vergleichbaren DDR2-800 RAM nicht allzu groß ist, kann man ruhigen Gewissens zu dem heutigen Testobjekt greifen. Man bekommt eine lange Garantie und garantierte 1066Mhz, zudem sind unter dem Hitzeverteiler sehr gute Micron D9GMH verbaut, mit dem man im Grunde immer 560Mhz schafft und bei ausreichend Glück wohl auch noch weitaus mehr!
Wir versuchen in nächster Zeit noch einen Bewerbungsmaßstab zu entwickeln, benötigen dafür aber noch ein paar mehr Vergleichsdaten. Aus diesem Grund werden wir diese wohl erst in unserem zweiten Roundup vollziehen
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