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Testberichte
Autor: Nash |
Enermax Noisetaker II |
veröffentlicht am: 17.11.2006 |
Das Noisetaker II entstammt der höheren Leistungskategorie und wurde von Nvidia für SLI Systeme zertifiziert. Es zählt zudem eher in die professionelle Leistungskategorie, wodurch es auch nicht modular aufgebaut ist. Alles wurde auf pure Kraft ausgelegt und ist direkt unter der horrenden Kraft der Galaxy Reihe angesiedelt.
| Hersteller: |  | Ein großes Dankeschön geht an die Firma Enermax, im speziellen an Sabrina Bittkau, für die Bereitstellung des Testsamples. Es wird in Zukunft unseren Teststand mit genügend Power versorgen und als Vergleichsobjekt dienen. |
| Vielen Dank! |
Details:
- Nennleistung: 600 Watt
- Combined Power: 180 (+3,3V/5V)/420 Watt(12V)
- Max. Ströme (3,3V/ 5V/ 12V): 34A/ 34A/ 22A
Ausstattung
Aus dem blauen Kasten führen zunächst drei schwarz ummantelte Kabelstränge, die sich nach etwa 30cm zu ihren eigentlichen Bestimmungskabeln aufsplitten. Hier zu nennen: ATX 2.01 sowie eines mit zwei 4 PIN 12V (P4), ein Kabel mit zwei 6 PIN 12 V (PCI-Express), einer Lüfterüberwachungsverbindung und der letzte Strang gabelt in ein Kabel mit drei Molex-Steckern, in eines mit zwei 4 PIN und drei S-ATA, einer mit nur drei S-ATA Anschlüssen und eine vierte Verbindung mit drei 4Pol Molex als auch dem einzigen FDD Anschluss. Durch die erwähnte 8-Pin Konstruktion (zweimal 4-Pin) finden auch Server/Workstation Systeme den entsprechenden Stromanschluss.
Genau wegen den zwei getrennten PCI Express 6 PIN Anschlüssen und den anliegenden 35 Ampere hat dieses Netzteil auch die Nvidia SLI Zertifikation bekommen.
Die so genannten Enermax Eternity Kabel verfügen über jeweils zwei Anschlusspaare (S-ATA und 4-Pin Molex). So steht es zumindest in der mitgelieferten Broschüre und dennoch verfügt unser Netzteil noch zusätzlich über einen S-ATA Stecker genau an diesem Kabelstrang. Es wird empfohlen maximal zwei Abnehmer anzuschließen, da es zu einem Volt-Leistungsabfall kommen könnte. Der Vorteil von den Steckerpaaren liegt unter anderem auch darin, dass wenn man noch eine alte IDE Festplatte in Kombination mit einem modernen S-ATA- Model verwendet, ein einzelnes Kabel für die Stromzufuhr genügt. Die Molex Stecker verfügen zudem über ein Easy Plug Design, wodurch das Lösen vereinfacht werden soll. Dies funktioniert auch meistens wunderbar aber leider eben nicht immer. Als positiv sind zudem die Kabellängen anzusehen, die Mainboardanschlüsse (ATX, AUX) sind jeweils 60cm, die längste Peripherieverbindung misst 95cm (Molex) bzw. 85cm (S-ATA), was auch für einen Big-Tower locker genügen sollte. Der Lieferumfang war mit einem Kaltgerätestecker, einer Bedienungsanleitung ordentlich, aber Befestigungsschrauben hätten wir uns zusätzlich noch gewünscht und lieber auf das Case Badge/Schlüsselbändchen verzichtet.
Dafür bietet es eine manuelle Lüftersteuerung, so dass man diese gut dem Einsatzzweck anpassen kann. Natürlich verfügt das Netzteil aber auch über ein Thermostat so das, auch eine automatische Regelung der Lüfterdrehzahl erfolgen kann.
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