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Gehäuse

Autor: Marvin Frommhold

Cooler Master "Mystique 631"

veröffentlicht am: 13.12.2006





Einleitung:

Gehäuse spielen bei der Leistungsfähigkeit eines PCs eher eine untergeordnete Rolle. Doch wenn es dann einmal darum geht, das bestmögliche aus seiner Hardware herauszukitzeln gewinnen sie an Bedeutung. Viele Montagestellen für Lüfter, eine durchdachte Anordnung der Hardware um einen optimalen Luftstrom zu ermöglichen., Platz und Vorrichtungen für sämtliche Konfigurationen wie Wasserkühlung oder Raid und auch das Gewicht ist ein Argument. Des Weiteren spielt das Design eine große Rolle. Ist dieses doch schließlich der auschlaggebende Grund dafür, dass andere auf einer LAN sich den eigenen PC mal genauer anschauen wollen. Mittlerweile sind Aluminium-Cases in einer Vielzahl vertreten und auch zu viel erschwinglicheren Preisen erhältlich. Was hier das „Mystique 631“ von Cooler Master zu bieten hat wollen wir in diesem Test herausfinden.



Sponsoren:
An dieser Stelle möchten wir uns bei Cooler Master für die Bereitstellung des Gehäuses und bei Silentmaxx für die Dämmmaten bedanken. Damit ist ein guter Grundstein für unseren neuen Teststand gelegt.
Vielen Dank!



Ausstattung:

Mit den Maßen von 20,5x44x51cm gehört es eher zu den kompakten Midi-Towern. Zum Lieferumfang gehören vier Sätze Halterungen für die Festplatten, ein Schraubensatz sowie ein mehrsprachiges Handbuch, was Schritt für Schritt durch Bilder die Hardware-Installation beschreibt.



Das Gehäuse bietet Platz für vier 5,25“ und zwei 3,5“-Laufwerke. Des Weiteren können bis zu vier 3,5“-Festplatten verbaut werden. Die Front ist komplett verkleidet, man sieht also keinerlei Laufwerke oder ähnliches. Öffnet man die Fronttür verbergen sich dahinter der Power- und Resetknopf, die Statusanzeigen (blaue LEDs) für Power und HDD sowie natürlich die Laufwerke. Auf der Oberseite befindet sich ein Panel bestehend aus einem FireWire-, zwei USB-Anschlüssen sowie einer Mikrofon- und einer Kopfhörerbuchse, hier ist erfreulicherweise auch ein HD-Audio-Anschluss für das Mainboard vorhanden.



Ebenfalls schon mit dabei und fertig montiert sind zwei 120er Lüfter, natürlich von Cooler Master. Der vordere ist zudem aus Acryl und hat kleine blaue LEDs verbaut. Zwischen den Schlitzen an der Front leuchtet es dezent blau hindurch, was die Optik deutlich anhebt. Zusätzlich ist im Frontpanel auch ein Luftfilter verbaut, welcher aber leider nur durch das Abnehmen jenes gereinigt werden kann. An der Rückseite neben dem Netzteilschacht des Gehäuses sind zwei Öffnungen, um die Schläuche einer Wasserkühlung herauszuführen, vorhanden. Die Standfüße sind gummiert und heben das Gehäuse ca. 1cm vom Boden ab, bei einem Teppich wird es also weniger. Die linke Seitentür ist mit Rändelschrauben befestigt und zusätzlich mit einem praktischen Griff gesichert. Im Test hat sich herausgestellt, dass dieser ausreicht um die Seitentür ordentlich zu verschließen, was sehr praktisch ist, wenn man öfter mal schnell an der Hardware rumbasteln will. Zum Transport sollte man aber noch die Schrauben anbringen. Leider sind an der rechten Seitentür keine Rändelschrauben angebracht. Auch wenn man diese eher selten öffnet, wäre es für das Gesamtbild eines „Schraubenzieher-freien“ Gehäuses praktischer gewesen.




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