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Multimedia

Autor: René Schröter

Creative EP-630

veröffentlicht am: 27.05.2007


Eigenschaften

Der für Technikfreaks wohl wichtigste Aspekt beim Kauf eines neuen Gerätes stellt das "Datenblatt" da, mit Hilfe dessen sich der Konkurrenz getrost gestellt werden kann:
  • Treiber: 8mm mit Neodemyn-Magneten
  • Frequenzumfang: 6 Hz bis 23 kHz
  • Impedanz: 16 Ohm
  • Empfindlichkeit: 106 dB
  • Kabellänge: 1.2 m (sauerstofffreies Kupfer)
  • Stecker: 3.5-mm-Klinkenstecker (vergoldet, gerade)
  • Nettogewicht: 9 g (ohne Verpackung)

Im Gegensatz zu meinen angetrauten Sony-Kopfhörern ist das Kabel nicht mit einer Stoffschicht ummantelt, sondern kommt "pur" daher, wodurch es sich aber um einiges schneller verheddert und verfizt. Hier könnte Creative noch etwas nachbessern.



Auf der linken Seite erkennt man relativ gut das Kabel mit der „Stoff“ummantelung.

Ein anderer Aspekt, der mich an der Verdrahtung sehr stört, sind die gleich langen Enden nach dem Splitter der die jeweiligen Seiten zu gleichen Längen transformiert. Mir persönlich gefiel es immer besser, wenn man das Kabel im Nacken hat, wofür ein langes und ein kürzeres Stück Kabel gesorgt hat. Aber ein solches „nackenführendes Kabel“ wird wohl auch Geschmackssache sein. Ein weiteres, wirklich winziges Manko, ist die fehlende Kenntlichmachung der jeweiligen Kopfhörerseite. Es befindet sich zwar ein kleines L für Links und das entsprechende Pendant für Rechts aber wer kann dies schon im Dunklen erkennen? Eine kleine Erhöhung wäre wünschenswert, damit man eben auch in dunklen Situationen den richtigen Stöpsel findet. Hört sich sich sehr banal an aber jeder, der schon einmal versucht hat im Dunkeln seine Kopfhörer anzulegen weiß wovon ich spreche.



Leistung

Das erste Einsetzen erfolgte noch ein wenig unbeholfen, da es doch schon sehr an die Verwendung von Ohropax erinnert. Als dies aber dann auch gemeistert war, wuchs die Verwunderung, sie sitzen ausgesprochen bequem. Dieser Umstand änderte sich nicht einmal nach dem ersten Außeneinsatz, man spürt kaum, dass sich etwas im Ohr befindet. Daran ändert auch das, im Vergleich zu normalen "Stöpseln", hohe Gewicht nichts. Der Kopf lässt sich weiterhin uneingeschränkt drehen, ohne dass man aufpassen muss, dass ein Kopfhörer raus springt. Dies war leider bei den anderen Exemplaren des Öfteren der Fall, wenn diese auch noch eine schlechte Passform aufweisen, verschlechtert sich diese Eigenart. Der erste gravierende Vorteil also für das Funktionsprinzip ist der "Hörkanallautsprecher". Weil wir gerade bei den positiven Aspekten sind, die die Bauart mit sich führt, durch den abgeschlossenen Raum wird eine sehr klare Klangkulisse erzeugt (hierzu später mehr). Des Weiteren wird der Hörer sehr stark von seiner Umwelt abgeschottet, sodass ein Gespräch nahezu unmöglich ist, man hört sich selber was äußerst gewöhnungsbedürftig ist.
Für einen besonders nahen und somit intensiven Musikgenuss ist dieses Gefühl das nahezu optimalste, für normale Alltagssituationen gilt dies aber leider nicht immer. Ein Telefonat mit abgeschalteter Musik, aber nur einen offenen Seite, gestaltete sich für mich als unmöglich. Außengeräusche werden so gut abgeschirmt, dass man wohl ernsthafte Probleme bei Situationen im Straßenverkehr bekommen dürfte, Radfahren wäre hier wohl an vorderster Front zu nennen.


  

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