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Hardware
Autor: René Schröter |
Mushkin XP2-8500 |
veröffentlicht am: 17.06.2007 |
Nach wie vor sind die Speicherpreise auf einem Jahrestiefstand, wodurch man zurzeit 2GB Packs DDR2-1066 für unter 200€ bekommt, der Abstand zu DDR2-800 wird immer geringer. Genauer gesagt, kostet das Pack zurzeit etwa 140€ was schon fast in gar keinem Verhältnis mehr steht ;) Lohnt sich also der Kauf eines solchen Kits oder reichen die „Vorgänger“ vollkommen aus?
| Hersteller: |  | Für diese Testzwecke(haben)wurde uns ein Kit von Mushkin (XP2-8500) mit zwei Riegeln a 1024MB und den Latenzen von 5-5-4-12 bereitgestellt. Wofür wir uns an dieser Stelle bei dem Distributor Sirius/Hersteller Mushkin bedanken möchten. |
| Vielen Dank! |
Ausstattung/Eigenschaften
Geliefert wurden die Bausteine in einer normalen Blisterverpackung(,) mit einer kurzen, englischsprachigen Installationsanweisung samt Problemlösungsstrategien. Man benötigt bei Arbeitsspeicher aber auch nicht mehr.
Die schwarzen Heatspreader verdecken die Sicht auf die wohl besten Speicherchips, die zurzeit verbaut werden können; die Micron D9GMH. Dadurch sollten sich noch einige Mhz herauskitzeln lassen.
Bei Übertaktern hält sich bereits seit Ewigkeiten die Meinung, dass die aufwendigen Kühlstrukturen keinen wirklichen Vorteil bringen. Der eigentliche Zweck, die Wärme der Speicherchips schnell aufzunehmen und durch die vergrößerte Oberfläche zügig wieder abzugeben, ist zwar im Grunde durchaus möglich, aber dafür sollten auch die Strukturen sorgen. Soll heißen, die Kühler müssen auch eine geeignete Kontaktfläche mit den zu kühlenden Elementen aufweißen. In unserem Fall war dem nicht wirklich gegeben. Lediglich ein großes Wärmeleitpad verbindet den schwarzen Heatspreader mit den Micron Chips, wodurch ein Wärmeübergang tatsächlich kaum positiv beeinflusst wird. Andere Hersteller verwenden gar einen riesigen Heatpipe-Kanal oder gar eine Wasserkühlungsvorrichtung um die Wärme abzuführen, aber auch dann muss die Kontaktfläche mitspielen, ansonsten verpufft der mögliche Leistungsgewinn förmlich. Wer also wirklich das letzte aus seinem Arbeitsspeicher herausholen möchte, sollte (die) das Pad gegen einen Wärmeleitkleber/paste ersetzen und könnte im Falle der Mushkin Modelle gar einen Wasserkühler nachrüsten.
Über ein weiteres Phänomen wurde in letzter Zeit häufiger in einigen Foren berichtet, so hat ein User beim Einbau auf den „Hitzeabsetzer“ gedrückt und dabei einige Speicherchips abgerissen. Wir haben an einen Einzelfall geglaubt, aber auch andere Benutzer haben von ähnlichen, wenn auch nicht so extremen, Fällen berichtet. Und auch wir mussten feststellen, wenn man kräftig genug drückt, kann es durchaus passieren, dass man plötzlich zwei Teile (Metall und PCB) in den Händen hält. Also ist bei allen größeren Aufbauten beim Einbau Vorsicht geboten. Am besten man drückt an der oberen und unteren PCB Kante, aber wenn man dies mehrmals am Tag macht, darf man sich über einen wunden Daumen nicht wundern ;)
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