Webwatch:
 
    Login  Registrieren 

Hardware

Autor: René Schröter

drei DDR2 Speicher im Latenz-Vergleich

veröffentlicht am: 24.04.2007


Eigenschaften
Da es sich bei unseren "SuperTalent(en)" um ein Vorserienmodell handelt sehen die Aluminium-Hitzeverteiler sehr unspektakulär aus. Die Serienexemplare haben eine in blau gehaltene Mauerwerkstruktur.



Bei der Konkurrenz handelt es sich um ein Sondermodell mit zweifarbigen Erscheinungsbild: schwarz/rot. Vielleicht kann man in Zukunft beim Kauf zwischen mehreren Farbkombinationen wählen? Wäre doch eine echte Marktlücke oder etwa nicht?



Die dritten im Bunde kommen oben Ohne daher und man erhält sofort freie Sicht auf die FBGA-Speicherchips.



Ansonsten möchten wir noch ein paar Sätze über die einprogrammierten SPD- Werte Verlieren.
Um einen gemeinsamen Vergleich zu ermöglichen, werden die Timings in Takttzyklen angegeben; im Gegensatz dazu werden sie aber in Nanosekunden programmiert. Weil dies aber natürlich von der Dauer pro Takt abhängig ist ändern sich die Werte bei steigender/sinkender Taktfrequenz, wodurch unterschiedliche Programmierungen entstehen. Natürlich gibt es hierfür auch verschiedene Spezifikationen, die von Intel gibt vor: 5-5-5-15 / 5-5-5-18 / 6-6-6-18 für DDR2 800, 4-4-4-10 / 4-4-4-12 für DDR2 667 und 533. Alle anderen, sei es von Haus aus oder per Hand eingestellt, werden somit nicht gedeckt. Aus diesem Grund ist es alles andere als einfach ein Intel Spec konformes SPD ein zu programmieren. Normalerweise verfügen Speichermodule über einen Default SPD (Wert) sowie zwei Fallback Programmierungen. Rein theoretisch könnte man also auch den nicht JEDEC Standard 1066 mit zwei Fallbackmodi a la 800 und 667 versehen oder aber auch „nur“ 800 und 667 wodurch man aber den dritten Standardwert verlieren würde. Eine Taktrate von 533Mhz unterstützt heutzutage jedes Mainboard, wodurch auf solch eine Programmierung nicht verzichtet werden kann, 667 ist zum Beispiel auf einem System mit 533FSB Celeron CPU ohne weiteres (Veränderung des Teilers) nicht mehr möglich. Dem Normaluser sind solche Belange meist egal und sie achten auf bestmögliche Werte aber wenn es hart auf hart kommt, hätte der Käufer kein Recht auf einen Umtausch bei einer Inkompitabilität oder gar einem Defekt. Deshalb sind diese Diskrepanzen für den Hersteller von höchster Bedeutung und er muss sich oft zwischen Standard und einer „in Eigenregie SPD-Programmierung entscheiden“. „Auf die Intelspec legen hauptsächlich Assemblierer großen Wert.“ so Alexander Huber der takeMS AG.
Die G.Skill Riegel warten mit angegebenen 4-4-4-12 (CAS-TRCD-TRP-TRAS) bei 2T, mit einer Spannung von etwa 2,0 bis 2,1V auf. Zum Glück stehen diese Angaben gleich mit auf dem aufgedrucktem Etikett, so muss man nicht erst im Internet nach den Angaben suchen. Unter den bereits erwähnten Hitzeverteilern verstecken sich Micron D9GMH Speicherchips.
Bei den T1000 von "ST" handelt es sich in Wirklichkeit um 800Mhz Module mit Zykluszeiten von 5-5-5-15 welche schlichtweg auf 1000Mhz übertaktet wurden. Dabei werden die gleichen Latenzen erreicht, aber nur bei vorgeschriebenen 2,2 Volt Speicherspannung. Vorausgesetzt man kann bei seinem Mainboard soviel einstellen, da das Kit unter solchen Bedingungen getestet und ausgeliefert wird erlischt die "lifetime warranty" natürlich nicht. Pro Modul sind 16 Chips verbaut welche intern mit 64Mx8 angebunden sind.
Bei den takeMS Modulen fanden wir ebenfalls solch eine Struktur, bei acht Chips, vor wodurch es sich um Single sided Module handelt. Diese wurden auf einem 6-Layer PCB befestigt, wodurch ein stabiles Spannungsmanagement gewährleistet werden soll. Natürlich sind die JEDEC spezifizierten DDR2 Eigenschaften, wie ODT oder OCD vorhanden. Letzteres, die „off-chip driver calibration“ soll Lastschwankungen in den Treiberschaltungen der Speicherzellen dynamisch ausgleichen, wodurch Signalfehler minimiert werden. Als einzige Latenz wurde die CAS Latency mit 5 angegeben, alle anderen Werte haben wir mit einem Programm selbst heraus gefunden, wodurch wir nun zum wichtigsten Teil des Berichtes gelangen.

  

Seite:


© 2002-2008 Media-Planet.org

Edinburgh Festival Tips