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Hardware

Autor: René Schröter

Abit NF7-S

veröffentlicht am: 05.05.2005




Einführung:

Boards mit dem Nforce2 Chipsatz werden immer beliebter und die Ausstattung immer luxuriöser, was dem Erfolg auch nicht unzuträglich ist. Des Weiteren haben die meisten Hersteller den Zahn der Zeit erkannt und statten ihre Boards mit einer Vielzahl verschiedener Übertaktungsoptionen aus. Kurz um, Mainboards mausern sich langsam zu echten Allroundtalenten.
Ob das Abit NF7-S (Rev 2.0) diese Tendenz bestätigen kann soll der anschließende Test zeigen.

Ausstattung:

Der große Bruder des NF7 kann durch seine gute Ausstattung Akzente setzten. Es wurde die berühmte Nvidia nForce2 SPP Northbridge verbaut, bei welcher auch fast alle onboard Komponenten „freigeschalten“ wurden. So befindet sich der Serial ATA- genauso, wie der Raid- und LAN-Controller direkt in dieser. Außerdem gehört das Mainboard zu eines, der zurzeit drei einzigen erhältlichen Motherboards mit der begehrten SoundStorm Zertifizierung.



Des weiteren sind natürlich die gängigen Ports, wie USB (2x), COM (2x), LPT1 und jeweils einen PS2 Port für Maus/Tastatur zu finden. Wem die zwei USB Anschlüsse nicht genügen, kann die beigelegte Blende verwenden und erhält so zwei zusätzliche. Die FireWire -Anschlüsse sind nur über solch eine Blende erreichbar, was aber in der Praxis nicht von Nachteil sein sollte. Wer dennoch zusätzliche Karten benötigt, kann diese in 5 PCI Steckplätze unterbringen. Ein 8fach AGP Steckplatz ist natürlich auch vorhanden. Wie bei nForce2 Boards üblich sind drei Speichermodulsockel vorhanden, so dass zwei für das beliebte und auch schnellere, Dual-Channel zur Verfügung steht. Was dieser Modus tatsächlich bewirkt, klären wir noch in einem Praxisartikel.
Ein Wehrmutstropfen bleibt dennoch, denn es befindet sich lediglich ein SATA Kabel, sowie ein IDE Kabel in der Verpackung. Auch der Serial ATA to IDE Adapter befindet sich einzeln im Karton, was besonders ärgerlich ist.
Ein zweites Datenkabel haben die meisten User bestimmt noch zu Hause aber solch ein Adapter ist eher schwer aufzutreiben. Wenn man nun ein RAID-System mit IDE Festplatten aufbauen möchte ist dieser unabkömmlich und man muss einen Vertrieb für dieses Zubehör finden. Einen anderer Kritikpunkt sehen wir in der Temperaturauslese, denn diese geschieht nur über den Sockel. Dadurch ergeben sich unter Umständen drastische Abweichungen zu der realen Temperatur. Andere Hersteller benutzen dafür die fortschrittlichere Möglichkeit der direkten Auslese über die interne Diode (im Prozessor integriert).



Die Bedienungsanleitung ist in fünf Kapitel unterteilt, wobei das erste: „Quick Installation Guide“ in sechs Sprachen gehalten ist. Die restlichen Abschnitte sind aber nur noch in englischer Sprache verfasst.



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