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CeBIT

Autor: Media-Planet Team

CeBIT 2007 - Der Freitag

veröffentlicht am: 18.03.2007




Der erste Artikel der diesjährigen CeBIT befasst sich mit allen Eindrücken und Interviews vom Freitag. Wir sind für euch wieder durch die Hallen gepirscht um die neuesten Innovationen und Entwicklungen zu entdecken und dann natürlich auch darüber zu berichten.


takeMS:
  • SDD-Platten angekündigt
  • USB-Sticks mit VISTA-READY-BOOST
  • keine 1000+RAM-Riegel
  • MPEG4-Player „CineWalker“




takeMS kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück blicken, denn sie schafften es mehrere neue Mitarbeiter einzustellen sowie einige Praktikanten zu beschäftigen. Dies liegt wohl auch daran, dass das Portfolio nicht mit „Übertaktungsspeichern“ aufgewertet werden soll, sondern am bewährten Fokus Massenmarkt festgehalten wird. Sie bleiben, getreu dem Motto: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ bei dem, was sie gut können, soliden Speicher zum fairen Preis verkaufen. So werden zum Beispiel keine Kühlkörper auf die Speicherriegel geklebt, die bei ihren Modellen nicht notwendig sind und so 1-3Dollar pro Stück gespart werden. Dafür bekommt man immer wieder einige kleine Beigaben, wie bei dem USB-Stick „MEM-Drive-Firewall“ , eine Software, mit deren Hilfe man ganz einfach die USB-Ports an seinem Rechner schützen kann. Sie gestattet nur zuvor identifizierten USB-Geräten den Zugriff. „Eine E-mail Benachrichtigungsoption bei nicht verifiziertem Zugriff kann aktiviert werden.“ Wie bei den anderen Sticks ist auch die beliebte Verschlüsselungssoftware „Carry it Easy“ mit auf dem Speicher vorhanden. Dadurch lohnt sich der Kauf eines solchen Sticks meistens auch, wenn er nicht immer in der schnellsten Liga mitspielt. Das soll nicht heißen das die Sticks nicht in der Lage wären die Kriterien für Vista Ready Boost zu erfüllen. Doch man spart sich ganz gerne auch die 10€ Lizenzgebühren und gibt diese lieber an den Kunden weiter.



Bei dem eigentlichen angekündigten DDR3-Speicher wird es so schnell noch nichts geben. Denn da noch keine Plattformen vorhanden sind und damit auch noch keine sicheren Jedec-Standards, können sich vorerst Entwicklungskosten gespart werden. Aber sobald dann diese Standards verabschiedet und die Mainboards dafür vorhanden sind, werden auch DDR3-Speicher produziert. Diese stammen dann wieder aus eigener Produktion, d.h. die Blank-Chips werden eingekauft und nach einer Kontrolle weiterverarbeit. Die hohe Verträglichkeit mit Motherboards kommt daher, dass sie zu allen mehr oder weniger bekannten Herstellern Kontakte pflegen.
Der „CineWalker“ ist zwar nicht wirklich neu, wurde aber dennoch ein weiteres Mal beworben, da auch andere Hersteller zur Cebit solche Geräte präsentieren. Doch die Besonderheit bei dem CineWalker ist sein Display mit 2,5“ und 265.000 Farben. Leider fiel uns bei den ersten Spielereien auf, dass der Joystick ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, sprich er ist zu ungenau.



Des Weiteren darf man sich wohl bald auf erste SDD-Platten aus dem Hause takeMS freuen, denn diese sollen einige Wochen nach der Messe vorgestellt werden. Zudem wurden bereits die ersten Hybrid-Platten einem Test unterzogen. In welchen Größen- und Preisordnungen sich diese bewegen, konnten wir nicht in Erfahrung bringen bzw. wissen die Angstellten selbst noch nicht mit Sicherheit.
Schlussendlich können wir sagen, dass diese junge Firma, sowohl in der Firmenstruktur als auch unter Betrachtung des Alters der Angestellten, alles richtig gemacht haben muss; was auch mit solch einer Feier gekrönt wurde. Aber dazu lieber später etwas mehr.

Samsung:



Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder Neuigkeiten aus der UMPC-Sparte, genauer gesagt etwas neues vom Samsung Q1, welcher nun das Kürzel „ultra“ in seinem Namen mit sich führt. Und man muss tatsächlich sagen, es handelt sich bei dem Nachfolgemodell schon um ein recht ausgereiftes Produkt! Mehr als nur eine bloße Spielerei. Natürlich lief das aktuelle Betriebsystem von Redmond (Windows Vista) und das sogar relativ stabil. Mit Hilfe eines Programmes konnte man eine Art Daumentastatur einblenden lassen, mit der man mit viel Gewöhnung wohl recht ordentlich schreiben kann. Zudem wurde hardwareseitig eine Minitastatur integriert. Alle weiteren Anschlüsse, wie USB, DVI-Port etc. besitzt der PC genauso wie jeder normale Laptop auch.
Der Grundstein für den Einstieg wird wohl bei etwa 1200€ liegen.


Inter-Tech

  • Coba IceCube (Netzteil mit Peltier-Element)
  • neue Sparte: externe Festplattengehäuse
  • ME-747: Mulitmedia Dock
  • HTPC-Gehäuse




Inter-Tech wird wohl nicht sonderlich vielen Anwendern ein Begriff sein, das Label „Coba“ dagegen wohl schon einigen mehr. Und genau dieses gilt es stärker zu vermarkten, so die Pläne der Langenhagener Firma. Dazu wurde bereits eine größere Werbeoffensive gestartet und natürlich wurde zudem gleich ein sehr interessantes Produkt vorgestellt: Coba IceCube. Dieses soll mit Hilfe eines Peltierelementes neben sich selbst gleich noch das Gehäuse kühlen. Leider konnte uns Mirko Hoppe keine weiteren Informationen zur Funktionsweise oder der verwendeten Hardware geben. Aber dies sollte ja auch nicht die einzigste Neuerung bleiben. So wird bald eine ganze Schar an Festplattengehäusen das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Das High End Produkt (ME-747 Multimedia Dock) dieser Schiene wird dann eine Art multimediale Schaltzentrale für Filme (evtl. Musik) samt RJ45 Anschluss werden. So soll es möglich sein, mit der mitgelieferten Fernbedienung bequem vom Sofa aus einen Film ohne PC anzuschauen. Leider stehen zur „Filmdatenübertragung“ bis dato nur ein Composite bzw. S-Video Ausgang zur Verfügung. Auf wichtige Eigenschaften der externen Festplattengeneration, wie zum Beispiel einer „one button backup“ Funktion wurde genauso wenig verzichtet. Um den multimedialen Trend weiter zu führen, hat der eigentliche Gehäusespezialist natürlich auch noch solche vorgestellt. Darunter fallen mindestens drei HTPC-Cases, wobei eines auch über ein großes TFT-Panel verfügt.
Natürlich spielte BTX überhaupt keine Rolle mehr aber wir haben es uns nicht nehmen lassen dieses Thema aufzugreifen. Die Entscheidung seitens Intel den eigenen Standard aufzugeben kam zwar überraschend aber war auf jeden Fall absehbar. Aus diesem Grund wurde der Standard auch nur schleppend thematisiert. Man hätte zwar nach einer gewissen Zeit Gehäuse erwerben können aber der Fokus lag noch nie auf dem neuen Formfaktor.




Der Abend

Wenn man mal bei takeMS Probleme mit der Geschwindigkeit des Supports hat oder unzufrieden sein sollte, dann einfach mit einem Stegen Barcardi vorbeigehen und schon verflüssigt sich Übriges. ;) Aber natürlich können auch noch andere richtig gute Partys schmeißen und so haben wir auch bei API einen Zwischenstop eingelegt.






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