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CeBIT
Autor: Martin Walter |
CeBit 2004 - Teil 2 |
veröffentlicht am: 05.05.2005 |
Trends und Highlights:
Sehr gefallen hat uns zum Beispiel ein Schweizer Taschenmesser mit integriertem USB-Stick welches in Zusammenarbeit von Victorinox und Swissbit entstanden ist.
Das Messer ist in zwei Versionen verfügbar. Einmal mit Messer, Feile/Schraubenzieher, und Schere und einmal ohne (Flugsichere Version genannt) wobei beide wahlweise als 64 oder 128MB Version zu haben sind. In beiden Versionen sind außerdem eine LED-Leuchte sowie ein kleiner Kuli integriert.
Wie wir finden wirklich einmal ein Messer für alle Fälle.
Ein Trend auf der CeBit war sicherlich die Speicherung immer größerer Datenmengen auf immer kleinerem Raum. So gab es neben 8GB CF- und 3GB Secure Digital Karten auch 0,85“ HDDs zu bewundern.
Das Highlight in diesem Segment bietet hier unserer Meinung nach aber ein IDE Minidrive welches ca. 3cm hoch und dabei so breit wie ein IDE Steckplatz ist. Es wird direkt auf das Mainboard gesteckt und kann anschließen mit bis zu 3GB Daten gefüllt werden.
Einziger Nachteil ist jedoch der Preis, dieser liegt im Moment bei etwa 5000$ für ein 3GB Exemplar.
Ganz im Trend der immer kleiner werdenden Geräte liegen auch die neuesten Digitalkameras. Auch hier werden die Abmaße immer geringer wobei die Auflösungen immer mehr ansteigen. Sogar Kameras in Feuerzeug-Gehäuse gab es zu bewundern.
Auch Camcorder sind mit immerhin 2,1 Megapixels Auflösung im Miniformat zu haben.
Natürlich war auch der endgültige Wechsel von CRT zu TFT erkennbar. Wer auf der CeBit, an welchem Stand auch immer, einen CRT-Monitor finden wollte der musste schon verdammt lange suchen, der TFT hat den Markt einfach erobert und wird auch bei Komplettrechnern etc. immer mehr zum Standart werden.
Für den guten alten CRT scheint das Ende also, in Zeiten von immer besser und preiswerter werdenden Panels, immer näher zu rücken. Aber warten wir ab, wie sich der Markt bis zur CeBit 2005 entwickelt hat.
Bedingt durch die flache Bauweise eines TFTs waren auf der CeBit die verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten zu bewundern.
Vielleicht sieht ja so der Arbeitsplatz der Zukunft aus?!
Ein weiteres interessantes Produkt ist die Tastatur für die Hosentasche.
Hierbei handelt es sich um ein kleines Gerät welches eine Tastatur auf beliebige Oberflächen projiziert und die Berührungen der Finger mittels einer integrierten Kamera registriert.
Auf der Messe bestand die Möglichkeit das ganze auszuprobieren und eins können wir sagen. Es funktioniert zwar, aber ohne einen Tastenhub zu schreiben ist am Anfang wirklich sehr ungewohnt und zum schnellen schreiben von brandheißen News scheint das Gerät generell nicht ganz geeignet zu sein. Da es sich aber um eine Vorabversion handelt warten wir ab bis die Tastatur marktreif ist.
Vielleicht bekommen wir ja dann auch die Möglichkeit unseren Vergleichstest um eine Projektionstastatur zu erweitern. Man darf also gespannt sein.
Natürlich wird es in aktuellen Rechnern auch immer bunter. Nur leider sind diese Showhighlights eins meistens überhaupt nicht, leise! So haben wir teilweise bei einer Frage nach der Lautstärke Antworten jenseits der 40dB Grenze bekommen.
Für LANs also geeignet, für den Heimrechner eher weniger.
Wobei wir aber schon bei unserem nächsten Trend währen. Silence, lautet hier das Stichwort.
Egal ob Netzteil, Grafikkarte, Lüfter oder ganze Gehäuse. Alles ist, natürlich mit entsprechendem Aufpreis, als sehr leise bis unhörbare Variante zu bekommen. Dies ist doch wirklich einmal ein sinnvoller Trend. Denn Ergonomie ist gerade bei Leuten die häufig und lange vor dem Rechner sitzen eine wichtige Vorraussetzung für konzentriertes arbeiten.
Und wer in einem Raum mit seinem Rechner schläft während dieser im SINZA das X² Universum simuliert, per Seti@home Aliens jagt oder gerade die neueste Iso von Knoppix herunter lädt, der wird sicher jedes dB weniger genießen.
Und im Moment sind auch dies die Eigenschaften, welche die „hochgezüchteten“ Rechner die es mittlerweile in jedem Supermark zu kaufen gibt, von einem guten Eigenbau unterscheiden.
Ein letzter wichtiger Punkt den wir auf alle Fälle noch anführen wollen ist: die Wasserkühlung. Auch hier macht die Branche langsam mobil und sagt den teilweise bis zu 1Kg schweren Kupferblöcken den Kampf an.
Dabei wurde vor allem auf Benutzerfreundlichkeit geachtet und so waren externe Kühlungen welche einfach auf den Tisch gestellt und wie ein normaler Kühler auf dem MB befestigt werden müssen an vielen Ständen zu bestaunen.
Diese Liste könnte man jetzt endlos weiterführen und eigentlich ist es jedes unserer ~300 Bilder wert präsentiert und beschrieben zu werden, aber wir wollen das ganze hier beenden mit dem Versprechen, dass der Media Planet in den nächsten Monaten mindestens genauso interessant werden wird wie es die CeBit ist und war. Man kann also auch bei uns auf einige neue Innovationen gespannt sein.
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