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Kolumnen

Autor: Marvin Frommhold | Peter Meinhardt

Games Convention 2006 - Die Messetage

veröffentlicht am: 03.09.2006


Freitag:

An für sich wollten wir uns am Freitag nicht schon wieder in den alltäglichen Messetrouble stürzen, aber erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. In diesem Fall ist ein Termin bei Electronic Arts dazwischen gekommen, genauer gesagt erhielten wir die Möglichkeit einen genaueren Blick auf „Command & Conquer 3: Tiberium Wars“ zu werfen. So spielte Mike Verdu, seines Zeichens Executive Producer, ein kleines Duell gegen David Silverman, um uns die Neuerungen vorzustellen. Außerdem wurde uns noch der erste Trailer gezeigt, zu dem sich erst einmal so viel sagen lässt: Kean ist zurück!



C&C 3 kann sowohl im Multiplayer, als auch in 34 Single-Player-Kampagnen gespielt werden. Kriegsschauplätze sind hier unter anderem die USA, Australien und verschiedene Städte wie London oder auch Köln. Auf die Frage, ob man auch in Leipzig virtuellen Kriegsgebarten nachgehen kann, schmunzelte Herr Verdu, verneinte dies aber zugleich. Es gibt viel Neues. Feeling und Steuerung sind dabei aber grundlegend gleich geblieben und das ist auch richtig so. Das Spiel startet und man fühlt sich sofort heimisch.
Die einzelne Einheit hat an Wert verloren und wird nun in Squads zusammengeschlossen. Besitzt man eine Spezialfähigkeit wird dies ersichtlich. Mit Sicherheit wieder mit von der Partie auf Seiten von NOD sind der beliebte Flammenpanzer, die Stealthpanzer und ein abermals überragender Obelisk des Lichts. Die Kontrahenten kämpfen mit Orcas, Mammuts und haben zusätzlich einen Commander mit Namen "Conrad" erhalten.



Eine der interessanteren Neuheiten wird wohl auch die Tatsache sein, dass man es höchstwahrscheinlich mit einer neuen, dritten Rasse zu tun haben wird. Es könnte sich dabei um Aliens oder die Ausgestoßenen handeln, welche die neuen Kinder der neuen Erde werden. Die Chance für letztere Gruppierung ist wohl am höchsten aber genauere Informationen dazu konnten wir leider noch nicht erhalten.
Zu den Hardwareanforderungen wurde nicht viel gesagt, dass Minimum soll bei einem Prozessor mit 1,8 Ghz liegen, für die Grafikausgabe sollte mindestens ein Produkt der GeForce 4 Klasse verbaut sein. Natürlich wird man mit solch einem System keinen einzigen der schönen PixelShader 3.0 Effekte, wie einen "flimmernden Hintergrund" bei dampfenden Kraftwerken, zu sehen bekommen. Auch für die beeindruckenden Explosionen, die Spuren und Staub, die Fahrzeuge hinterlassen, wird wohl die Grundkonfiguration nicht mehr genügen. Dennoch hätte der Hardwarehunger noch größer ausfallen können, da zerstörte Maschinen zwar in Einzelteile zerfallen, deren Partikel aber nicht liegen bleiben.




Resümee:

Schon allein an den Besucherzahlen von 183.000 sieht man, dass die diesjährige GC ein voller Erfolg war. Auch wir können dies bestätigen, es gab wieder jede Menge zu sehen. Auch haben die geografischen Veränderungen (ein Konsolenhersteller pro Halle und breitere Gänge zwischen den Ständen) den Besuch angenehmer gemacht. So viel gab es noch nie auf der GC zu erleben. Eine derartige Menge an Interaktionsmöglichkeiten haben wir bisher noch nie erlebt. Langweilig wurde es einem nie. Nur die Beine haben nach 10 Stunden Marsch durch die Hallen gestreikt! :) Einziges Problem was weiterhin bestehen bleibt, ist die immense Lautstärke in den Hallen. Jeder Aussteller versucht am lautesten zu sein, was manchmal wirklich nicht mehr schön geklungen hat. Am Ende kann man die Veranstalter nur loben und hoffen, dass die GC die nächsten Jahre weiterhin so erfolgreich wachsen wird.

  

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