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Kolumnen

Autor: René Schröter | Marvin Frommhold

CeBIT 2006 - Interviews

veröffentlicht am: 24.04.2006


Anschließend besuchten wir unseren Sponsor NorthQ, welcher uns seit genau einem Jahr unterstützt. Unsere Zusammenarbeit ist auf der CeBit 2005 zustande gekommen. Jedoch suchten wir zunächst vergebens unseren Ansprechpartner, da dieser gar nicht mehr in der Firma arbeitete. So wurden wir aber von Herrn Marcus Gies freundlich empfangen und sind uns sicher, dass der gute Kontakt von diesem Umstand nicht beinträchtigt wird. Gleich zu Beginn kam das Gespräch auf das mehrfach ausgezeichnete und dennoch viel kritisierte Netzteil NQ-4100 Module zu sprechen. Auch wir durften das Produkt bereits testen, der Bericht folgt in Kürze, und um eines vorweg zu nehmen: unser bis dato einzigster Kritikpunkt waren die sehr steifen Kabel. Genau diese wurden aber in der zweiten Revision verändert und sind nun wesentlich verlegefreundlicher. Doch dies sollte natürch nicht die einzigste Neuerung bleiben und so wurden uns diese im einzelnen gezeigt. Das Thema Wohnzimmer-PC beschäfigt auch die Skandinavier, wodurch der Slimline Media Center Cooler mit Signalwarnung bei Ausfall entstand. Er soll vor allem in besonders flachen Gehäusen ein neues zu Hause finden und bei einem Stoppen des Lüfters warnt ein Piepton vor einer eventuell überhitztenden CPU.



Auch andere Bereiche sollen von der Abwanderung des Computers aus dem Arbeitszimmer profitieren. Unter diesem Aspekt ist die Wireless-Remote-Control Fernbedienung zu nennen, welche entweder gleich im Netzteil integriert ist oder aber auch als nachrüstbares Modul angeboten wird.
Außerdem kann das Power Supply zusätzlich mit einer Alarmanlage versehen werden welche anschlägt, wenn auf den justierbaren Sensor Kräfte von mehr als 1.1g wirken. Weiter wird es eine Variante mit USB-Anschlüssen geben die auch nach dem Herunterfahren noch permanent mit Strom versorgt werden. Wozu das ganze? Zum Beispiel als "unabhängige" Handy-Ladestation oder einfach als Stromversorgung für die Vielzahl an USB Gimmicks.



Die Alarmsysteme gab es bereits in größeren Ausführungen, wie sie auf Booten oder in kleinen Häusern zum Einsatz kommen, bei Aldi Nord und den jeweiligen Vertretungen in Skandinavien käuflich zu erwerben, wodurch sich NortQ ganz klar ein zweites Standbein erschaffen hat. Dennoch soll das PC-Segment nicht vernachlässigt werden und so werden Multifunktionsstandfüsse (stapelbar), externe Festplatten bzw. Gehäuse den deutschen Markt "erobern".

Ebenfalls den Markt erobern möchte der hierzulande noch sehr unbekannte Speicherhersteller SuperTalent und für dieses Vorhaben wurden die Weichen bereits gestellt. Bereits kurz vor der CeBIT wurde das schnellste derzeit erhältliche 2GB DDRII-800 Kit an ausgewählte Redaktionen verschickt und nun kurz nach der Messe wird bereits ein DDRII-1000 Set proklamiert. Dennoch wird die amerikanische Firma wohl vor allem mit etwas anderem für Schlagzeilen sorgen. Zum einen sahen wir einen 8GB-USB Stick, was uns angesichts des 16GB 2.5" IDE Flash Drives kaum mehr einen Blick wert war. Wie diese sich im Praxistest schlägt möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten, dies kann man in unserem gesonderten Testbericht nachlesen.



Auch Samsung zeigte ein Notebook mit dieser Art Festplatte (aber im 1.8" Gewand). Der Produktingenieur verriet uns, dass womöglich bereits im Juli ein 32GB Exemplar in Korea, später auch in Europa, erscheinen soll. Des Weiteren war von einer 64GB Variante die Rede. Ein Wehrmutstropfen bleibt aber dennoch, da Samsung die FDDs zunächst exklusiv in einer ihrer Notebookreihe vertreiben wird.



Für alle Leute die nicht warten wollen oder können bietet auch der schweizer Hersteller Transcend solche Modelle an und konnten uns in diesem Zuge ein wenig mit dem Senior-Chief ??? über die Vor- und Nachteile dieser neuen Technik unterhalten. An vorderster Front sind hier natürlich die maximal möglichen Zugriffe, etwa 2 Millionen an der Zahl, zu nennen. Dies macht physikalisch gesehen etwa 100.000 gewollte Schreib- und Lesevorgänge, im Vergleich ein USB-Stick gibt nach etwa 3.000 auf.

Im Grunde hatten wir bereits den Feierabend eingeläutet, doch kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt. Es war bereits gegen 18:15, da bot sich die Gelegenheit mit Herrn Wolf, welcher der PR-Chef von NEC ist, kurz über die nächsten Laufwerksgenerationen zu reden. Die Firma hat sich ganz dem HD-DVD Standard verschrieben und wird in den kommenden Tagen die ersten Laufwerke zu einem Preis um 400€ veröffentlichen. Entsprechende Brenner werden zunächst mit zweifacher Geschwindigkeit Daten verewigen und sollen zum Weihnachtsgeschäft verfügbar sein.



Anschließend ist das komplette Media Planet Team ins Pressezentrum gegangen um dort eine erste kurze News über die ersten Eindrücke zu formulieren, um sich dann anschließend ruhigen Gewissens auf dem Presseempfang zu amüsieren. Dies sollte so auch eintreffen, so dass wir wiedermal erst 3Uhr im Bett waren...

  

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