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Kolumnen
Autor: René Schröter / Martin Walter |
Games Convention 2005 - Pressekonferenzen |
veröffentlicht am: 05.05.2005 |
Deep Silver
Unserer zweite Aufenthalt war bei Deep Silver, wo wir uns vor allem auf ein paar Facts über Gothic 3 freuten. Doch ersteinmal war warten angesagt, was aber kein größeres Problem darstellte. Ein andere Headliner (Paraworld) sollte beworben werden, wozu einigen Mädels die fünf verschiedenen Klimazonen - in denen man spielen kann - als Airbrush auf ihrem Körper trugen. Und genau dieser Entstehungsprozess versüßte das Warten doch erheblich.
Paraworld
Das Echtzeit-Strategiespiel ansich soll Anfang 2006 erscheinen und zum ersten Mal überhaupt können auch Dinos gesteuert werden. Insgesamt können 40 verschiedene Dinosaurier dargestellt werden, wobei aber nicht alle Kämpfernaturen sein können.
Im großen und ganzen sahen die Trailer und die vorgestellte Timedemo (nicht spielbar) schon recht ansprechend aus, wobei uns aber bereits einige Schönheitsfehler aufgefallen sind. Alle drei gezeigten Klimazonen sahen sich - entgegen einiger Pressebilder - relativ ähnlich, hier und dort ein paar mehr Pflanzen als anderswo.
Für uns aber der weitaus schlimmere Fehler - welcher wahrscheinlich auch den Spielspaß negativ beeinflussen könnte - war die Tatsache dass, wenn ein riesiger Saurier mit seinem Schwanz wedelte und im Grunde gerade die komplette Gegnerfront damit hätte umwerfen können, der Schwanz einfach durch sämliche Gegner hindurch glitt ohne nennenswerte Folgen. Ein oder zwei Gegner haben ein paar Hitpoints verloren, so dass das Tier noch mehrmals einschlagen musste. Wir fanden diesen Aspekt als äußerst störend, da es eben keinen Bezug zur Realität besitzt und genau von solch einer Bewegung eine besondere Faszination ausgehen würde.
Wir werden noch einmal versuchen genau diesen Fakt nachzugehen, da wir auf der GC selbst keine Chance hatten mit den Entwicklern zu sprechen. Ansonsten können sich die Möglichkeiten durchaus sehen lassen, eine hübsche Grafik und eine spektakuläre 3D-Strategiewelt lassen auf ein fesselndes Spiel hoffen.
Rush for Berlin
Es folgte ein Trailer von Rush for Berlin und alles sah zunächst nach einem weiteren Weltkriegsshooter ala Battlefield 1942 aus, doch wir wurden eines besseren belehrt als ein Entwickler das Spiel näher vorstellte.
Zum einen handelt es sich um ein Echtzeit-Strategiespiel mit schicker Grafik zum anderen werden ganz neue Aspekte des WW2 mit einbezogen, so steht die deutsche Kampagne unter der Frage was wäre wenn: Was wäre, wenn die in Entwicklung befindlichen Prototypen tatsächlich fertig gestellt worden wären. Aus dieser Intention heraus kann man zum Beispiel mit dem ferngesteuerten Sprengpanzer: Goliath herumexperimentieren oder kann mit dem wirklichen Giganten: "Maus" die Gegner zur Verzweiflung bringen. Ein zwar sehr langsames (13km/h) aber dafür umsomehr gepanzertes (Gesamtgewicht 188t) Gefährt, welches auch noch tauchbar ist muss ersteinmal besiegt werden, ob so am Ende ein anderer Sieger hervorgegangen wäre?
Aber auch andere Finessen machen das im ersten Quartal 2006 erscheinende Spiel äußerst interessant. Mir haben insbesondere die unterschiedlichen Fließrichtungen, welche sich unter anderem auf das Tempo von Einheiten auswirken soll und somit unbedingt berücksichtigt werden muss, der Gewässer und der Fakt der endlichen Munition sehr gefallen. Nun möchte ich diesen Abschnitt mit den Worten von xxxxxxxx beenden, "wir fahren nach Berlin, würde mich freuen wenn sie mitfahren würden".
Gothic 3
Anschließend stellte uns Kai Rosenkranz eine Pre Alpha Version von Gothic 3 vor wofür er sich die ganze Nacht um die Ohren gehauen hat, da immer wieder Komplikationen den Release verzögerten.
Der Spieler kann in der riesigen Welt, welche nun komplett im Speicher abgelegt ist, selbst entscheiden wie er die frei wählbaren Hauptziele lösen möchte und deshalb sollen auch keine unschönen Ruckler das Spielvergnügen trüben. Dabei begegnen ihm über 50 verschiedene Monster/Tiere und „unzählige menschliche Gegner“ welche mit über 50 Zaubersprüchen und circa 100 Waffen besiegt werden wollen. Doch erst ab frühestens 2006 liegt die Zukunft von Myrtanas in den Händen der Spieler.
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