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Kolumnen

Autor: René Schröter

CeBit 2004 - Interviews

veröffentlicht am: 05.05.2005




Auf der diesjährigen CeBIT wurde uns, dem Media Planet Team, auch die Ehre zu Teil einige Firmen zu interviewen, wobei wir interessante Einblicke erfahren konnten. Spezielle Fakten über die nächste Schnittstellengeneration (PCI-Express) oder auch über den neuen Formfaktor (BTX) haben aber schon einige andere Kollegen berichtet und so möchten wir uns eher auf die Hintergrundinformationen beziehen.



Gleich zu Beginn erhielten wir die Möglichkeit uns mit unserem Sponsor H2O-Computer etwas genauer zu unterhalten. Der Stand befand sich in Halle 6 (D60) und war eher unscheinbar, was vor allem an der kurzfristigen Anmeldung gelegen hat. Das wohl erstaunlichste gleich vorweg, denn an dieser doch recht unscheinbaren Stelle wurde das wohl schnellste freiverkäufliche PC-System der CeBIT 2004 präsentiert Insgesamt soll damit der Highendmarkt, zu einem erschwinglichen Preis, ausgereizt werden. Als gesichert gilt, es erscheinen drei Intelsysteme, zwei auf Basis eines Pentium 4 Prozessors und ein weiteres beherbergt einen Celeron Core. Die AMD Sparte steht noch nicht ganz fest und so berät zur Zeit die Firmenleitung, ob sie dabei auf einen Athlon-XP oder einen Athlon-64 setzten sollen.

Was aber versteht man unter @-Series bzw. wie kommt es, dass die Systeme die Leistung von morgen schon heute bieten? Das Zauberwort heißt: Overclocking. So wurde bei dem Topsystem ein handelsüblicher Intel Pentium 4 3,0 auf 3750Mhz (@Series 4600+: P4 2,8c auf 3500Mhz und @Series 3300+; Celeron 2,5 auf 3000Mhz) übertaktet. Die Namensbezeichnung resultiert aus einem P-Rating, ähnlich den eines AMD Athlon XP/64, und gilt als Merkmal für die wirkliche Geschwindigkeitsleistung der CPU. In wie weit diese Namensgebung aber wirklich der reelen Leistung entspricht, wird erst ein ausgiebiger Test, welcher auch in Planung ist, zeigen. Einige Extremoverclocker in der Szene werden sich nun denken, was daran so besonders sei, denn sie haben diese Taktgeschwindigkeiten ja auch bereits mit ihrem System erlangt aber dies geht zu Kosten der Garantieleistung. Übertakten ist noch immer ein Eingriff und bei einem defekt wird keinerlei Garantie übernommen, was bei der @Series von H2O Computer anders ist, den der Hersteller garantiert diesen Takt und gewährt eine volle 24 Monate andauernde Gewährleistung.



Außerdem ist auch noch eine externe Wasserkühlung geplant, wodurch vor allem die Barbone oder Wohnzimmercomputer Besitzer angesprochen werden. Einfach aufstellen, ganz normal wie einen Luftkühler anschließen und schon wird die CPU per Wasser gekühlt. Ob noch eine Version mit Chipsatz/Grafikkartenkühler erscheinen wird, steht noch nicht mit Sicherheit fest.



Im Großen und Ganzen möchte sich H2O Computer in Zukunft vor allem an PC-Anfänger wenden und somit auch unerfahrenen Anwendern die Möglichkeit bieten ihr System mit Wasser zu kühlen und somit ein sehr leises Arbeitsgerät zu besitzen. Dies soll auch durch ein besonderes Servicesystem vervollständigt werden.



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