120mm Lüfter

120mm Lüfter: Artikelbild

Ein Haufen Lüfter

Der Sommer ist da! Okay, zumindest zeitlich sollte er es sein. Auf jeden Fall wird es demnächst auch für den Rechner eine heiße Zeit. Aus diesem Grund testen wir hier 12 Lüfter im 120mm Format auf ihre Tauglichkeit, dem Rechner einen Hitzetod zu ersparen und trotzdem nicht die Musikanlage zu übertönen.


Getestet wurde hierbei mit einem Hand-Aenometer mit dessen Hilfe der produzierte Luftstrom am Ende einer Röhre in km/h gemessen werden kann.
Des weiteren testeten wir die Lautstärke mit dem geeichten Messgerät PAA3 von Phonic. Der Schalldruck wird hierbei in dB SPL angegeben.
Die dabei ermittelten Messwerte sind aufgrund der Nähe des Lüfters zum Messgerät als vergleichsweise hoch einzustufen und gelten nur innerhalb dieses Tests als Vergleichswerte.
Aus diesem Grund lassen sich die angegebenen Schalldrücke nicht mit denen des Herstellers vergleichen.
Die Bilder unseres Messgeräts zeigen den gesamten Frequenzgang im Test, des jeweiligen Lüfters. Je stärker die Amplitude an einer Stelle ist, desto lauter wird der Lüfter wahrgenommen. Idealtypisch sollten möglichst geringe Werte erreicht werden, um eine geringe Lautstärke zu repräsentieren. Als besonders günstig wird zudem ein seichter Aufstieg bzw Abstieg erachtet, da in solch einem Fall keine Frequenzen weggelassen werden. Das Ohr kann sich also auf die anstehende Lautstärke besser vorbereiten und erachtet die Töne in der Regel als weniger unangenehm.
An diesen Werten kann man die subjektiven Eigenheiten erkennen. Der eine User wird den einen Lüfter als deutlich angenehmer empfinden als einen anderen. Er nimmt schlichtweg bestimmte Frequenzbereiche deutlicher wahr!

Und in letzter Instanz wurde natürlich noch mit dem menschlichen Ohr hingehört.
Alle Lüfter wurden für diesen Test mehrmals gemessen und sind davor 30 Minuten „warm-gelaufen“ . Dies liegt daran, dass viele Lüfter aktuell mit einem Gleitlager ausgestattet sind. Eine solche Einlaufzeit ist aber nur bei Fabrikneuen Ventiltoren nötig, da sich hier zunächst das Gleitmittel optimal verteilen muss. Erst nach dieser Einlaufzeit entfalten solche Lüfter ihre volle Leistungsfähigkeit.