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Grundlagen

Autor: René Schröter

Wie graviert man richtig?

veröffentlicht am: 05.05.2005


Das Motiv wird nun mit Klebeband auf der gegenüberliegenden Seite befestigt, so dass man alle Einzelheiten sehen kann. Für die eigentliche Gravur wird ein Multifunktionswerkzeug, ähnlich eines „DREMEL“ mit einem kugelförmigen Fräsaufsatzt benutzt. Um einen sehr hohen Grad an Genauigkeit zu erreichen, sollte das verwendete Gerät wie ein Stift in der Hand gehalten werden. Zuerst sollten die äußeren Konturen vorgezeichnet werden. Dies geschieht mit kurzen, circa 2cm großen Strichen, da es sonst passieren kann, dass das Plexiglas schmilzt. Um gut zu erkennen, an welcher Stelle man bereits graviert hat ist es gut, wenn man die Schutzfolie es „Glases“ nicht entfernt. Außerdem beugt man so verschiedenen Verunreinigungen gut vor.



Wenn die Folie an jeder Stelle durchtrennt wurde und man sie abziehen kann, wurde jede Stelle bearbeitet.Nun ist das Motiv schon gut zu erkennen aber wir wollen ja auch noch die Innenräume anrauen. Hierzu wird am besten mit kleinen Strichen diagonal/senkrecht der Beleuchtung gearbeitet. Profis können auch verschiedene Muster erzeugen, wodurch eine unterschiedlich starke Beleuchtung einzelner Stellen entsteht und somit auch möglicherweise geniale Effekte.



Ist auch dies vollbracht müssen nur noch einmal die Konturen nachgezeichnet werden, um ein gleichmäßiges Bild zu erhalten. Anschließend wird die Scheibe noch von allen Unreinheiten befreit und ihr solltet eine schöne Gravur bewundern dürfen.



Diese kann entweder aktiv oder passiv beleuchtet werden. Diese leidet vor allem an dem fehlenden Kontrast und ist von daher eher nicht zu empfehlen. Bei einer aktiven Beleuchtung werden mehrere Löscher, dessen Anzahl variiert mit der Scheibengröße, in das Plexiglas gebohrt. Jetzt müssen nur noch die LED´s in diese gesteckt, fixiert und natürlich angeschlossen werden.


  

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