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Anleitungen

Autor: René Schröter

Wie takte ich am besten meine Grafikkarte?

veröffentlicht am: 05.05.2005




Es gibt mehr oder weniger nur eine Methode eine Grafikkarte zu übertakten. Dazu muss nichts an dem Beschleuniger verändert werden, sondern es wird lediglich ein Programm zu Rate gezogen.

Benötigte Materialien

  • Grafikkartentool - Nvidia (Riva Tuner, Powerstrip); ATI ( Powerstrip)
  • Rivatuner
  • Powerstrip


Für die ersten Übertaktungsversuche der Grafikkarte benötigt man zunächst ein passendes Programm, wir haben dafür eine kleine Auswahl zusammengestellt. Manche Hersteller haben solch eine Funktion aber bereits in ihre Treiber implementiert und somit würde dieser für die Übertaktungsmaßnahme genügen. Jedes Gerät ist ein Unikat und somit reagiert auch jedes anders. Wenn man zwei scheinbar identische Grafikkarten übertakten möchte können zumal sehr unterschiedliche Ergebnisse resultieren. Dies kann natürlich auch noch durch kleine Hardwareseitige Unterschiede hervorgerufen werden, welche man nicht immer auf den ersten Blick erkennen muss. Darauf werden wir aber später noch etwas genauer eingehen.

Zunächst sollte man sich ein Wenig mit dem Hilfsprogramm bzw. Treiber vertraut machen. Danach die Einstellungen für die Taktfrequenzen suchen. Dort wird zwischen zwei verschiedenen Arten unterschieden, dem Chiptakt (Core) und dem Speichertakt, wessen Erhöhung in der Regel den größten Leistungszuwachs mit sich führt.

Nun sollte man vorerst nur einen Wert erhöhen, da man so die Grenzen am besten ausloten kann. Dies geschieht am besten in kleinen Schritten, wie drei bis fünf MHz Abstände. Anschließend sollte man die Grafikkarte, am besten mit einem 3D aufwendigem Spiel oder solch einem Benchmark (3D Mark 2001 SE) überprüfen. Verlaufen diese Tests ohne Komplikationen, sprich ohne Grafikfehler, so kann man den Takt ein weiteres Stück heraufsetzen, dies geschieht solange bis die ersten Fehler auftreten. Dann sollte man wieder ein paar MHz hinuntergehen, um die Karte mit einem stabilen Wert zu betreiben. Diese Prozedur wiederholt man mit dem anderen Taktungsparameter. Nach getaner Arbeit dürfte man den Toleranzbereich ausgelotet haben und so sollte zu einer meist erheblichen Leistungssteigerung gekommen sein.





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