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Praxisartikel
Autor: René Schröter |
Was für einen Nutzen besitzen passiv Kühler auf der Grafikkarte? |
veröffentlicht am: 05.05.2005 |
Ohne die besagten Speicherkühler lies sich der Takt bis auf 632Mhz steigern. Dabei sind aber schon vereinzelte Grafikfehler zu sehen gewesen. Bei weiteren 10 bzw. 20Mhz verschlimmerten sich diese Fehler drastisch. So bleibt festzuhalten, dass das wirkliche Maximum bei ca. 625Mhz lag. In diesem Bereich konnten auch bei längeren Spielzeiten keinerlei taktungsspezifische Probleme festgestellt werden. Die Temperatur der Bausteine stieg aber unverhältnismäßig stark an, denn im normalen Windowsbetrieb wurden 36,8°C gemessen und nach starker Belastung schon 43,7°C. Das sind fast 7K höhere Ergebnisse als bei der Standardtaktung. Aus diesem Grund waren wir sehr gespannt, was nun die Speicherkühler bewirken.
Diese wurden zuerst mit dem normalen Pad befestigt um nicht noch zusätzlich Geld für den Kleber ausgeben zu müssen.
Und schon ging es wieder fröhlich ans Takten. Das Sinken der Idletemperatur von einem Kelvin lies auf bessere Erfolge hoffen und so wurde die Ramfrequenz gleich auf 630Mhz gestellt. Darauf folgten wieder etliche 3D Mark (2003) Testdurchläufe, den dieser Benchmark ist zwar eher als Standortbestimmung gedacht aber lastet dennoch wirkungsvoll den Grafikbeschleuniger aus. Und wir staunten nicht schlecht, als dieser ohne jegliche Grafikfehler dargestellt wurde. Die Temperatur unter Volllast stieg nun auch „nurnoch“! auf knapp 42°C. Von diesem Erfolg geprägt, sollte nun auch noch ein letzter Leistungstest folgen, da bei einem höheren Takt, die Bildfehler wieder anfingen. Aus diesem Grund wollten wir nun auch den letzten vermeintlich limitierenden Faktor ausmerzen und so entfernten wir das Wärmeleitpad und trugen den Wärmeleitkleber auf. Leider war dieser wieder, wie schon von der Arctic Wärmeleitpaste gewohnt, relativ schlecht zu dosieren.
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